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Servus mitnander,

auch in Franken lässt ein Fußball-Baron Fleisch verabeiten. Trotz dessen Solidarisierung mit dem Schalker Kollegen dürfte es mit billigem Grillgut aber bald vorbei sein. Dafür sorgen schon die steigenden Futterpreise. Mittlerweile werden da fast schon Vermögenswerte abgemäht. Solltet ihr also jemanden kennen, der Heu hat: warm halten, Anteile kaufen, die gesparte Mehrwertsteuer investieren….!

Es grüßt Euch Euer Anlageberater                      Peter Viebig


Alter Rettungsschirm

Geld wie Heu, das galt früher auch für die Kirche. Die Zeiten sind vorbei. Zumal in Franken. Dort gab es im vergangenen Jahr einen neuen Rekord an Kirchenaustritten. Da muss wohl der Staat einen Rettungsschirm aufspannen. Oh, Moment!

Nur noch Sonntage?

In Nürnberg kämpfen die ausgedünnten Kirchen aktuell gegen verkaufsoffene Sonntage. Vielleicht sollte man dabei bedenken, dass der dortige Einzelhandel angesichts von Corona, Amazon und Karstadt-Schließungen längst zu den Mühseligen und Beladenen gehört.

Lücken genutzt

Dass Tiere die Coronalücken nutzen, haben jetzt auch Nürnbergs Erholungssuchende feststellen dürfen. Die Kanadagänse haben sich am Wöhrder See noch zahlreicher versammelt und die Söderschen Wasserlandschaften gepflegt zugekackt.

Gut abgehangen

Unser bayerischer Volksmusiksender muss sich wieder einmal des Vorwurfs erwehren, zu wenig fränkische Töne zu senden. Das erinnert an die Zeiten, als sich im gleichen Sender eine Ruth Kappelsberger noch dafür entschuldigt hat, Musik aus Liverpool spielen zu müssen.

Besser als Thüringen

Die Zugehörigkeit zu Bayern feiern, das käme uns Franken nicht in den Sinn. Uns Franken? Nein, ein kleines Dorf im Nordosten wollte genau das durchziehen, wurde aber durch Corona ausgebremst.  Gleiches gilt leider auch für den Tag der Franken, der eigentlich heute in Haßfurt gefeiert werden sollte.

Mücke liebt Fürth

Wir werden künftig nicht bloß mit dem Corona-Virus, sondern auch mit der Tigermücke leben müssen. Die hat sich trotz aller Vergrämungsversuche in Fürth niedergelassen und dürfte sich von da aus wohl weiter ausbreiten.

Biene unter Beobachtung

Letzte Woche wurden hier noch bienenunfreundliche Geranientröge in Erlangen angeprangert, heute gilt es eine 19-Millionen-Investition des Freistaats für ein Bienenforschungszentrum in Veitshöchheim zu vermelden. Probleme lösen wir mit Geld und nicht mit Blumen. Merkt euch das, ihr Bienen!

Radler sind auch Menschen

Manchmal ist es freilich auch ziemlich kleines Geld, mit dem Probleme angegangen werden. Statt mit neuen Radwegen versucht man in Würzburg mit Plakaten, Autofahrer zum Abstand halten zu erziehen. Wenn 1,5 Meter zum Mitmenschen angesagt sind, sollte das schließlich auch zum Radler möglich sein.

OB-Alltag

Der neue Nürnberger OB ist gerade dabei, seine Wahlversprechen herunterzudimmen. Beispiel: Statt einen Baum für jeden Neubürger zu pflanzen, sollen die Eltern zur Geburt ein Samentütchen bekommen. Derweil geht der noch als FCN-Aufsichtsrat gelistete Alt-OB seiner Lieblingsbeschäftigung nach: Trainer beurlauben.

Das Fähnlein weht noch

Apropos FCN: In dessen Umfeld sucht man gerade nach einer Steigerung für den Deppenbegriff. Dennoch steht der Fußball in Franken immer noch besser da als der im Nachbarland Thüringen. Während sich dieses vom Profifußball verabschieden muss, halten hier das Kleeblatt und die Würzburger Kickers das Fähnlein hoch.



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