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Hitze und Personal: Franken sitzt auf dem Trockenen

Servus mitnander,

jetzt liegen schon wieder überall die Strohballen rum. Die künden ja eher schon vom nahenden Herbst. Dabei schwitzt sich unsereins noch wie blöd einen ab. Und weil ich schon im Meckermodus bin: Was soll das, dass man in Bamberg und Umgebung am Wochenende mittlerweile kellermäßig auf dem Trockenen sitzt, geschweige denn was Gscheids zu essen bekommt?

Wann wirds mal wieder richtig Sommer, fragt euer Peter Viebig

PS: Dass in der fränkischen Gastronomie Personalmangel herrscht, posaunt mittlerweile selbst die taz herum.

Wasser wird knapp

Die Trockenheit setzt Franken aktuell stark zu. In den Landkreisen Kitzingen, Würzburg oder Bamberg gilt ein striktes Wasserentnahmeverbot. Im Altmühltal zweigt Aldi-Nord das knappe Gut auch noch für sein „Mineralwasser“ ab.

Die VAG mal wieder

Die VAG wiederum verbraucht rares Wasser, um ihre Bitumenfüllungen zu kühlen. Zuletzt hat sie schon die digital nicht so affine Kundschaft verprellt, indem sie keine Barzahlung mehr ermöglicht. Und jetzt sind auch noch zwei fahrerlose (vormals: führerlose) U-Bahnen zusammengerumpelt.

Kalter Nebel

Nicht nur für Strambersenschienen, sondern dankenswerterweise auch für hitzegeplagte Menschen hat man in Nürnberg Wasser übrig und deshalb Sprühnebelsäulen installiert. Auch in Fürth gibt es drei solche Säulen. In Erlangen hingegen fehlt für derartigen Luxus das Geld.

Schwitzende Promis

Ihre vollklimatisierte Komfortzone verlassen mussten der neue Bundesverkehrsminister und andere Würdenträger beim offiziellen Abschluss des sechsspurigen A3-Ausbaus zwischen Würzburg und Erlangen. In der prallen Sonne mussten sie die Selbstbeweihräucherungen (zur Abwechslung mal wurde der Zeitrahmen eingehalten) über sich ergehen lassen. Ein paar Fächer wurden auch verteilt.

Kreuzfahrt ade!

Vor zehn Jahren legten in Kitzingen noch jährlich fast 150 Kreuzfahrtschiffe an. Jetzt hat die Stadt das Kapitel beendet. Zum einen waren die Anwohner von laufenden Motoren genervt, zum anderen entwickelte sich das inzwischen zum Draufzahlgeschäft.

Emotionsloses Debakel

Zum Debakel wurde der Versuch, den „Ring“ bei den Bayreuther Jubiläumsfestspielen kostengünstig von der KI visualisiern zu lassen. Überladen und emotionslos sei das. Was hatten die anderes erwartet?

Blödsparen

An der Oper wird sonst (siehe Nürnberg) eher nicht gespart. Dafür an der Bildung. Jetzt macht die Akademie Faber-Castell in Stein ihren Laden dicht. Dass der Nürnberger Bürgermeister erst einmal die Standards bei den Schulsanierungen senken will, passt auch ins Bild.

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