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Augen auf beim Fernseher-Kauf – Bitte spart uns ein!

Servus mitnander,

letzte Woche habe ich hier den Metz-Umzug von Zirndorf nach Nürnberg vermeldet. Inzwischen bin ich drauf und dran, für Metz Werbung zu machen. Nein, nicht weil die mir was gezahlt hätten, sondern weil die noch richtige Fernseher produzieren und keine Spionageapparate. Und weil halt noch viele Kunden meinen, bei Samsung oder LG mehr für weniger Geld zu bekommen. Zum Beispiel ein Mikrofon. Was das anstellt und warum es sich nur schwer abstellen lässt, könnt ihr hier nachlesen. Auf jeden Fall gilt: Da wo weniger mehr ist, kann man auch Tariflöhne zahlen.

Unser Standort ist noch nicht verloren, meint euer Peter Viebig

Freundlichkeit dank KI

Blinder Fortschrittsglaube herrscht bei der Nürnberger VAG. Die setzt jetzt einen Phonebot zur Beantwortung von Kundenanfragen ein. Besonders betont wird, dass die KI mit einer „freundlichen Stimme“ antwortet. Offenbar war das beim humanen Personal bisher anders. Immerhin fällt das „Drücken-Sie-bitte-die-eins“-Generve weg.

Alle blöd bis auf einen

Eigentlich suchte eine junge Erlanger Stadträtin auf Social Media den Dialog mit kommunalpolitisch interessierten Bürgern. Stattdessen posteten dort notgeile, meist ältere Schwachmaten, weshalb sie nun beschlossen hat, mit Männern über 40 nichts mehr zu tun haben zu wollen. Für den Ü-40-Redakteur der SZ machte sie allerdings nochmal eine Ausnahme.

Unfreiwilliger Sparvorschlag

Nachdem es kein Geld mehr zu verteilen gibt, scheint der Erlanger Stadtrat nicht mehr ausgelastet zu sein. Auf Antrag der SPD ließ er die Verwaltung wochenlang über die Frage brüten, „wie die Wirkung auf die Wahrnehmung von Frauen im Kontext der Bergkirchweih eingeschätzt wird“. Antwort (von mir verkürzt): Bassd scho!

Was will uns Rewe damit sagen?

Drei Rewe-Märkte in der Region (Boxdorf, Heroldsberg, Erlangen) nehmen bestimmte Getränkesirup-Fläschchen aus dem Sortiment, weil sie zu häufig geklaut werden. Bei Facebook und Instagram melden sie das mit dem Zusatz „Bestes Deutschland aller Zeiten“ und ernten einen Shitstorm.

Private Verkehrsberuhigung

Wenn die A3 dicht ist, und das war sie in letzter Zeit häufiger, dann brettert der Fernverkehr gerne über die Staatsstraße 2240 bei Gremsdorf. Nun hat ein bislang Unbekannter zur verkehrsberuhigenden Selbsthilfe gegriffen und einen Zebrastreifen auf die Fahrbahn gemalt. Weil er die falsche Farbe benutzt hat, ist er nun auch wegen Sachbeschädigung dran.

Benzinklau

Mittlerweile sind die Benzinpreise so hoch, dass Leute aus fremden Autos den Kraftstoff klauen, wie dieser Tage am Erlanger Hafen.

Mufti statt Bürokratie

Seit Mai gibt es in Bayern das „Einfach-mal-machen-Gesetz“. In Modellregionen können damit bürokratische Hindernisse außer Kraft gesetzt und Projekte „einfach mal“ umgesetzt werden. Der für Bürokratieabbau zuständige ERH-Landtagsabgeordnete hat da schon ein Wellnesshotel in seinem Wahlkreis, genauer gesagt in Neuhaus bei Adelsdorf, im Blick.

Wo Markt drauf steht, soll Markt drin sein

Weil in der Nähe des Nürnberger Hauptmarktes gebaut wird, soll der Wochenmarkt bis mindestens Ende 2029 in die Königstraße umziehen. Jetzt werden Unterschriften gesammelt, damit der Markt auf dem Marktplatz bleibt. Anscheinend handelt es sich hier um Leute, denen Baustaub auf Erdbeeren egal ist, weil sie die vor dem Verzehr ohnehin abwaschen.

Lehrer ausgetrickst

Demotivieren, das können sie in Würzburg. Zum Schuljahresbeginn erfuhren die Lehrkräfte dort, dass sie künftig für ihre Schulparkplätze Gebühren zahlen müssen. Der Stadtrat hatte das in den Ferien beschlossen. Da sind die Pauker weg und können sich nicht aufregen.

Trendy statt sakral

Über ihre Musik versucht die katholische Kirche die Jugend zum Gottesdienstbesuch zu animieren. In Forchheim versuchten sie es mit Taylor Swift. Ich hätte ja lieber AC/DC. Moment! Das gab es auch schon und zwar in Vach.

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