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Gute Laune in Franken – Ätschibätschi in Nürnberg

Servus mitnander,

in Höchstadt haben sie dem einsamsten Vogel der Welt ein Denkmal gesetzt. Vielleicht auch deshalb, weil es inzwischen viele einsame Vögel da draußen gibt. Hauptgrund war aber der Höchstädter Forscher Ritter von Spix, der den blauen, nach ihm benannten Ara in Brasilien entdeckte. Der Vogel galt lange Zeit als ausgestorben. Obwohl er inzwischen erfolgreich ausgewildert wurde und in Südamerika wieder ein paar Hundert Spix-Aras herumfliegen, gilt dieser „einsame“ Vogel als teuerster Papagei. Auf der Abenteuerskala etwas weiter unten angesiedelt ist übrigens die Entdeckung des Höchstädter Spix-Museums durch die Nürnberger Nachrichten.

Zum Papageien kredenze ich euch hier noch den passenden Ohrwurm, euer Peter Viebig

Ätsch-Voten

Eigentlich sollten sie im Nürnberger Rathaus von Fürth lernen, stattdessen imitieren sie Erlangen und lassen erst den Bürger über teure Großprojekte abstimmen, um ihm ein paar Tage später mitzuteilen, dass dafür eigentlich kein Geld da ist.

Badeverbot im Badesee

In den Landkreisen Weißenburg-Gunzenhausen und Bamberg musste an mehreren Gewässern Badeverbot erlassen werden. Am traurigsten ist die Situation an der Kieswäsch in Kulmbach. Dort wurden zwei Tonnen tote Fische aus dem Wasser gefischt.

Dreimal fliegen statt einmal parken

Anwohner im Umfeld des Nürnberger Flughafens sind genervt von den Urlaubsparkern. Dabei offenbart sich gegenseitiges Unverständnis. Da möchte man doch lösen. Wer nämlich für 40 Euro nach London fliegt, der zahlt doch keine 138 Euro für eine Woche im Parkhaus.

Nahles muss nicht darben

Kein Problem mit den Airport-Parkgebühren dürften zumindest die vier Vorstandmitglieder der Nürnberger Bundesanstalt haben. Obwohl die Behörde immer tiefer in die Verlustzone rutscht, erhöhten die Vorstände ihre Bezüge.

Kostenlose Werbung

In der Nürnberger Breiten Gasse brennt noch Licht. Jetzt eröffnete dort die US-amerikanische Schnäppchenkette TK Maxx eine Filiale. Das vermeldete das Unternehmen in den Nürnberger Nachrichten. Nein, nicht als Anzeige, sondern als – offenbar von der eigenen PR-Agentur verfassten –Artikel. Dabei hätte doch nicht bloß ein Welt, sondern auch ein NN-Journalist durchaus etwas über TK Maxx erzählen können.

Falsch kalkuliert

Die Ortsumfahrung von Kauerndorf (Kreis Kulmbach) ist kostenmäßig völlig aus dem Ruder gelaufen. Jetzt wird sogar der Stopp des bereits begonnenen Tunnelbaus gefordert.

Zu teuer: Kirchen müssen nachts weiterläuten

Weil die Stadt Nürnberg dringend sparen muss, läuten die meisten Kirchturmuhren weiterhin auch nachts. Statt für die Umstellung von 30 Uhren reicht das Geld nur noch für drei.

Schrumpfender Weinbau

Der fränkische Weinbau steckt in der Krise. Schon jetzt werden zahlreiche Flächen nicht mehr genutzt. Langfristig wird wohl ein Drittel der Weinbaufläche wegfallen. Statt Reben sollen dort Mandelbäumchen, Oliven oder Pfirsiche angebaut werden.

Depp war indisponiert

Kaum war Keanu Reeves weg, schon gab es in Nürnberg erneut Promialarm. Johnny Depp und Alice Cooper machten auf ihrer Konzerttournee Station und gingen italienisch essen. Offenbar trank Depp dabei zu viel Barolo und war beim Auftritt dann stimmlich indisponiert.

Oben gute Laune, unten gute Laune

„In ganz Franken herrscht gute Laune“, behaupten die Nürnberger Nachrichten. Da kann doch fast jeder aus eigenem Erleben konstatieren, dass das Fake-News sein müssen.

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