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Servus mitnander,

aus sozialen Gründen habe ich bisher alles brav mitgemacht. Aus sozialen Gründen bin ich mittlerweile aber draußen. Wenn zum guten Willen auch noch gutes Geld (ein neues iPhone kostet mindestens 800 Euro) kommen muss, dann verabschiedet sich der Rentner eben nicht von seinem noch gar nicht mal so alten Handy, sondern von der coronalen Correctness.

Nicht mehr ganz so willfährig grüßt       Euer        Peter Viebig


Zugeschüttet

Vergesst den Klimawandel! Es hat geregnet. Sogar im nördlichen Mittelfranken. Und da teilweise nicht so knapp. In Forchheim wurden Erdrutsche gemeldet. In Erlangen standen Uni und Rathaus unter Wasser. Sogar ein Taxi ist davon geschwommen.

Falsch gedacht

In Bamberg haben Gastronomen und Frisöre massenhaft bunte Schirme aufgehängt. Gedacht waren sei eigentlich nicht als Regenschutz, sondern um Urlaubsgefühle zu wecken und schmerzlich vermisste Touris in die Altstadt zu locken.

Nicht nach Weißennohe!

Was in Bamberg fehlt, darunter leidet Weißennohe. Dort kann man Biergenuss mit Wandern und einem Besuch der Sinterterrassen verbinden. Ein Hauch von Pamukkale stellt sich ein. Wenn das jedoch zu viele machen, auch noch alle mit dem Auto kommen und sich zudem wie der Rotz am Ärmel aufführen, dann platzt nicht bloß dem Bürgermeister der Kragen.

Noch sind sie da

Die inneren Widersprüche in der amerikanischen Außenpolitik werden in den kommenden Tage im Landkreis Fürth sicht- und hörbar. Dort hält die US-Army – trotz aller Abzugsankündigungen – ein Militärmanöver ab.

Polizei und Rassismus

In Erlangen kennt man die ehemalige Stadträtin Pierette Herzberger-Fofana. In Brüssel noch nicht. Deswegen hat die dortige Polizei nun ein Rassismusproblem am Hals.

Zeichen und Wunder 1

Jahrzehntelang ging nichts, dank Corona ist das Unmögliche plötzlich möglich: Der Freistaat bezuschusst den fränkischen Nahverkehr.

Zeichen und Wunder 2

Und nicht nur das: Nürnberg will als erste deutsche Großstadt das 365-Euro-Ticket einführen. Nach SPD-geführtem Stillstand sorgt ausgerechnet der CSU-OB für Bewegung. Angetrieben allerdings durch ein – damit obsolet gewordenes – Bürgerbegehren.

Da wächst zusammen…


Der Landkreis Coburg ist drauf und dran, das (noch) thüringische Sonneberg einzugemeinden. Inzwischen gelten dort schon mal die fränkischen Maskenpflichten.

Vrrm, vrrm!

Schwimmbäder haben teilweise wieder offen. Allerdings müssen Verkehrsregeln eingehalten werden. Im Veitshöchheimer Geisbergbad darf man nur im Kreis schwimmen. Vielleicht ist das was für die Freunde des inzwischen doch abgesagten Norisringrennens. Die könnten beim Kreisschwimmen Motorgeräusche imitieren. Ist nicht verboten.

Auch Unterfranken kann häßlich

So häßlich wie der Bahnhhof Ebelsbach-Eltmann daher kommt, dachte sich die Bahn offenbar: Das kann nur Oberfranken sein. Dabei liegen die beiden Ortschaften in Unterfranken. Die Einwohnerschaft ist wegen dieser Fehleinordnung entsetzt.

Anmaßendes Pinseln

Weiße Striche auf die Straße malen, ist keine Kunst und wird bestraft. Das musste eine Frau im oberfränkischen Köditz (ohnehin häßlich?) erfahren. Weil dort nichts zur Fußgängersicherheit unternommen wurde, hatte sie eigenhändig Zebrastreifen auf die Straße gepinselt. Nun ist sie wegen Amtsanmaßung dran.



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