Tote Gleise – Mittelalter zurück in Franken – Maggus künftig quatschfrei?

Servus mitnander,
was hier aussieht wie ein Bahngleis ist praktisch schon ein Denkmal. In Steppach sind die Gleise noch vorhanden. Auf der Strecke Höchstadt-Forchheim mussten sie hingegen unbedingt entfernt werden, bevor jemand noch auf „dumme Gedanken“ kommt. Ein 1,70 Meter langes Stück wurde allerdings gerettet und soll, vom Heimatverein auf einen Sockel gestellt, an die alte Bahngeschichte erinnern. Vielleicht erinnert es auch daran, dass einem scheinbar kluge Abrissgedanken ein jahrzehntelanges Gekasper wie bei der StUB bescheren können.
Würde gern per Bahn (dann kann man wenigstens was trinkien) ins notleidende Forchheim fahren und aweng Geld da lassen, euer Peter Viebig
Jetzt macht er auf ernsthaft
Erst der Wal Timmy und dann noch die Meldung „Söder isst nicht mehr“, nimmt das Leiden denn gar kein Ende? Gottseidank kann bei Maggus Entwarnung gegeben werden, er isst schon noch, nur nicht mehr öffentlich auf Instagram.
Der Chef erzählt Quatsch
Vielleicht verkneift sich der CSU-Vorsitzende künftig auch Schwachsinnsideen wie der Nürnberger Magnetschwebebahn, zumal sich inzwischen auch seine Parteifreunde trauen, von derartigem Quatsch Abstand zu nehmen.
Doch nicht so interessant
Am 5. Mai ist „Tag des Lokaljournalismus“. In Nürnberg kann man da zum Beispiel mit dem NN-Chefredakteur Tretboot fahren oder mit den NN-Reportern Speed-Dating machen. Die Teilnehmerzahl hierfür war auf zehn begrenzt. Gemeldet haben sich aber nur acht Interessierte. Das könnte auch ein gutes Zeichen sein. Wer zufrieden ist, muss schließlich nicht speeddaten.
Völlig losgelöst
Andererseits könnten die NN-Lokaljournalisten ein bisschen Input von außen ganz gut gebrauchen. Angesichts der Meldungen von der „Straße von Hormus“ fragt man sich nämlich, wie sie zur Überschrift „Pendeln lohnt sich“ gelangen und ihren Lesern empfehlen konnten, sich doch ein Häuschen im Umland zu kaufen.
Zu viel getraut?
Besagte Nürnberger Nachrichten hatten gerade noch Werbung für Avaion aus Fürth gemacht („ich traue mich einfach“), da mussten sie vermelden, dass der „Star-DJ“ wegen Missbrauchvorwürfen bei zwei fränkischen Festivals ausgeladen wurde.
Im Mittelalter
In Leinburg haben sich einige Karnevalisten nicht bloß als Hexen verkleidet, sondern auch noch die mittelalterliche Tradition des Prangers wiederbelebt. Nachdem sich inzwischen Bewohner und vor allem Bewohnerinnen von Leinburg gegen die Schmähplakate dieser Gruppe wehren, soll diese im nächsten Fasching kein Forum mehr auf dem Leinburger Kornmarkt mehr finden.
Erst kommt der Mammon
Während die katholischen Kirchen in Nürnberg weiterhin auf Eintrittsgelder verzichten wollen, verlangt die Sebalduskirche in Kürze fünf Euro und St.Lorenz überlegt sich Ähnliches. Dem Reformator würde das eher nicht gefallen.
Korrekt klauen
Wenn es um den Maibaum geht, gilt das siebte Gebot nicht mehr. Jedoch müssen beim Stehlen bestimmte Regeln eingehalten werden. Der Kurier hatte allerdings festgestellt, dass das Klauen immer schwieriger werde, musste dann aber postwendend zurückrudern, nachdem der Bayreuther Maibaum abgängig war.