
Servus mitnander,
die Nürnberger Kaiserburg kennt fast jeder. Dabei symbolisiert das leicht versteckte Tiny House im Burgraben das fränkische Wesen weitaus treffender. Nun ja, damals wie heute gilt halt: Oligarchen stehen eher im Licht.
Beleuchtet hier auch Abseitiges, euer Peter Viebig
Küss und tschüss
Der Nürnberger Flughafen hat eine neue Einnahmequelle entdeckt. Wer dort zum Abladen oder Abholen seiner Verwandschaft länger als acht Minuten braucht, ist künftig dran. Kontrolliert wird das durch eine Kennzeichenüberwachung.
Erfolgreicher Aggressionsabbau
Im Erlanger Parkhaus „Neuer Markt“ rissen wütende Autofahrer nach dem Ausfall der veralteten Parkautomaten einfach die Ausfahrtschranke ab. Da sie andernfalls heute noch im Parkhaus festsitzen würden, war das offenbar das richtige Procedere und wird auch nicht geahndet.
Ungebetene Besucher 2
Söders Mann für den Agrarministerposten hatte – wie sich jetzt herausstellte – nicht nur Besuch von demonstrierenden Tierschützern, sondern auch vom Veterinäramt, das Mängel in der Tierhaltung feststellte.
Wie man Trolle aufbaut
In der Stadt der Menschenrechte hat sich ein „Team Menschenrechte“ gegründet, das mit dem Slogan „Die Würde des Menschen ist kein Konjunktiv“ versprengten Pegidaleuten, „Querdenkern“ und Rechtsradikalen neuerliche Demonstrationsmöglichkeiten bieten will. Anstatt einfach klar zu stellen, dass Menschenwürde ein Substantiv ist, springen die Nürnberger Nachrichten bereitwillig übers Troll-Stöckchen, und widmen den Etiikettenschwindlern sogar Aufmacher (nur Print) und Leitartikel.
Fürs Klima in den Knast
Der Nürnberger Jesuitenpater Jörg Alt tritt dieser Tage seine Haftstrafe in der Nürnberger JVA an. Er war wegen seines Einsatzes fürs Klima zu 50 Tagessätzen zu zehn Euro verurteilt worden, wollte dafür aber keine Spendengelder zweckentfremden.
Neuer Titel
Ab sofort können sich bayerische Gemeinden mit dem Titel „Waldheilbad“ schmücken. In Oberfranken melden sich schon die ersten Interessenten.
Kein Scherz
Seitdem Trump im Amt ist, ist jeder Tag 1.April, mit diesen Worten kommentierte einer am Dienstag die diesmal auffällige Zurückhaltung der Medien was Aprilscherze angeht. Deswegen scheint die Kurier-Meldung, dass es an den „Bayreuther Mobilitätstagen“ in Bayreuth zu Mobilitätseinschränkungen kommt, wohl kein Scherz zu sein.
Bratwurstkonfessionen
Die fränkische Bratwurst gibt es – so lässt uns der BR wissen – in einer evangelischen und einer katholischen Variante. Dazu gesellt sich noch eine „ökumenische“ Mischform. Atheisten gehen wurstmäßig dagegen leer aus oder müssen halt nach Thüringen fahren.