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Servus mitnander,


draußen ist Frühling. Das will euch dieser kleine Ostergruß vermitteln. Ihr dürft euch davon sogar selber überzeugen. Allerdings solltet ihr erst den Ausflugticker des bayerischen Wirtschaftsministeriums konsultieren, nicht dass ihr alle an der selben Stelle nach Blumen oder Eiern sucht.

Frohe Ostern wünscht                                       Euer Peter Viebig



Rückweg versperrt

Die Rückkehr zum alten Leben ist doch nicht so einfach. Nürnberg, Fürth und Erlangen dürfen erst mal nicht Tübingen werden. Auch mit der Luca-App wird Nürnberg wahrscheinlich nicht glücklich.

Nürnberg ist spitze

Dafür hat Nürnberg in einem Städtevergleich endlich mal einen Spitzenplatz erobert. Leider ist das der Spitzenplatz bei der 7-Tage-Inzidenz.

Digital-Jesus

Auch die Kirche will zu Ostern einen Beitrag zur Kontaktminimierung leisten. Im tiefroten Kulmbach wird es keine Präsenzgottesdienste geben. Eventuell ist Jesus auch präsent, wenn virtuell zwei oder drei in seinem Namen zusammen sind. Ob er hingegen bei der, trotz Lockdowns stattfindenden Delegiertenversammlung des Kulmbacher CSU präsent war, ist fraglich.

Kostenlose Lebensmittel

Manch einer scheint den Ausflug in die Fränkische mit der Nahrungssuche zu verbinden. Das Landratsamt Forchheim sah sich daher veranlasst, Richtlinien fürs Bärlauchpflücken zu erlassen.

Mit Kanonen…

Allseitiges Unverständnis in Erlangen: Der Staatsschutz durchsuchte heimlich die grünen Fraktionsräume. Grund der zweifelhaften Aktion: Ein grüner Stadtrat hatte im September ein Foto von einer AfD-Veranstaltung veröffentlicht.

Schluss mit lustig!

Im Netz war das Frauenproblem der Erlanger Nachrichten ein kleiner Aufreger. Groß genug immerhin, dass sich die Chefredakteure aus dem „bösen“ Internet zurückzogen und ihren Wochenrückblick einstellten. Auf einer Podiumsdiskussion im E-Werk wurde seitens des Medienhauses Besserung gelobt. Wahrscheinlich werden jetzt sämtliche Humorbemühungen eingestellt.

Der Olymp schrumpft

Besagtes Medienhaus, das immerhin ganz Nordbayern abzudecken vorgibt, hat dieser Tage einen Einblick gewährt, was bei ihm „riesige Resonanz“ bedeutet: 180 Rückmeldungen via Internet oder Post. Innerhalb von sechs Wochen.

Mitdenkerinnen

Noch was zum Thema Frauen und Medien: Die Neue Presse Coburg hat berichtet, dass sich „in der Region“ auch Frauen Gedanken zu Corona machen.

Pflanzrückstände

Nürnbergerinnen sollten sich hingegen beim Kinderkriegen zurückhalten. Die Stadt kommt nämlich sonst mit den – von OB König im Wahlkampf versprochenen – Baumpflanzungen nicht nach.

Journalismus in a Nutshell

Jemand hat aufs Walberla geschissen. Die zuständige Bergwacht schickte ein Foto des Haufens an die Nordbayerischen Nachrichten. Die veröffentlichten das Foto zwar nicht (zu unappetitlich), mokierten sich aber über die sowohl ästhetisch als auch ökologisch verwerfliche „Wildscheißerei“. Immerhin kam aus der Leserschaft der sachdienliche Hinweis, dass es rund ums Walberla Toiletten nur in Gaststätten gibt, welche bekanntlich zu haben.

Es geht voran!

Selbst in Oberfranken ist der Fortschritt nicht aufzuhalten. Die dortige Regierung hat auf fünfstellige Faxnummern umgestellt.




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