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Verdi verprellt sogar die NN – Spaltpilz in Nürnberg, Bamberg und Erlangen

Servus mitnander,

von der Einfärbung her ist das hier natürlich gänzlich unfränkisch. Besatzerfarben! Die machmer hie! Naja, falls er nicht pollensensibel ist, hat auch der Franke eine Affinität zu den Schönheiten der Natur, zu blauem Himmel und weißen Reneklodenblüten. Es gibt bei uns sogar Orte, wo es gerade besonders schön blüht und wo man selbst mit Nahverkehrsmitteln hinkommt, sofern die gerade fahren. Und die ersten Keller machen auch schon wieder auf.

Verkündet gerne frohe Botschaften, euer Peter Viebig

Kommt endlich runter!

Hinter dem Mond rumgurken ist zwar gerade angesagt, bei Verdi wird das aber zusehends peinlich. Inzwischen monieren sogar die bisher sehr gewerkschaftsfreundlichen Nürnberger Nachrichten (nur Print), dass Streiks im ÖPNV kontraproduktiv sind und aktuell nur den Mineralölkonzernen helfen.

Parteifreunde unter sich 1

Die Bamberger CSU zerlegt sich selber. Nach der Niederlage von Melanie Huml bei der OB-Wahl hat sich die Stadtratsfraktion in zwei Lager gespalten. Der unbeteiligte Beobachter hat allerdings auch viel Spaß an der Auseinandersetzung auf den „christlich-sozialen“ Medienkanälen.

Parteifreunde unter sich 2

Die Grünen wollen da nicht nachstehen. Erst trat in Erlangen der komplette Kreisvorstand zurück, dann spaltete sich in Nürnberg die zehnköpfige Stadtratsfraktion. Vier von ihnen machen jetzt als „grünliberale Fraktion“ weiter.

Fassungen gibt´s bei Fielmann

Auf den Zwist bei den sonst meist behäbig daherkommenden Nürnberger Grünen reagierte die Grüne Jugend „fassungslos“. Richtig aufregend wirkt das freilich auch nicht, ist Fassungslosigkeit im Internet doch bei vielen mittlerweile ein Normalzustand. Laut Nordbayern.de waren nicht wenige Gamer sogar fassungslos, weil Nintendo der Switch 1 eine Switch 2 folgen ließ.

Verzweifelt dank Reiche

Schon als viele noch gar nicht wußten, wo die Straße von Hormus liegt, bemühten sich fränkische Gemeinden darum, unabhängig von Öl und Gas zu werden. Umso größer ist die Verzweiflung – etwa im Landkreis Forchheim – angesichts der irrlichternden Politik der Bundeswirtschaftsministerin.

Besitzerwechsel

Geld verschwindet bekanntlich nicht, es wechselt nur die Besitzer. Siemens hat jetzt eine Dividendensumme von 4,2 Milliarden Euro an seine Aktionäre ausgeschüttet. Ob das die Erlanger und Forchheimer beruhigt, ist fraglich.

Paul is pleased

Die von der Insolvenz bedrohte Baiersdorfer Gitarrenfirma Höfner ist gerettet. Sie wird von der sächsischen GEWA-Music übernommen, die zuvor schon die Gitarrenmarke Ovation erworben hat. Die Vertriebsrechte – unter anderem für den Beatles-Bass – bleiben aber in Franken: beim Treppendorfer Musikhaus Thomann. Paul McCartney dürfte wieder einigermaßen zufrieden sein.

Expansion

Kurios ist laut inFranken der Grund, warum die Brauerei Gutmann ihr alkoholfreies Bier zurückgerufen hat (Spoiler: Es war zu viel Alkohol drin). Noch kurioser ist aber, wie inFranken die im oberbayerischen Titting beheimatete Brauerei eingemeindet.

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