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Servus mitnander,


Winterschlaf statt Weihnachtsstress: Nicht die allerschlechteste Option! Der Japaner (auch hier wieder mal besser aufgestellt) hat uns vorgemacht, dass das geht. Andere wiederum wollten die nächsten Wochen zumindest vor dem Bildschirm abhängen, um ohne schlechtes Gewissen  „Cyberpunk 2077“ durchzuspielen. Leider gibt´s da noch jede Menge Bugs. Hoffentlich läuft es beim anderen Hype dieser Tage nicht genauso: dem Impfstoff.

Schöne stade Zeit,                                          Euer  Peter Viebig



Monothematisch

Inzwischen sind auch in den fränkischen Medien mehr als 90 Prozent  der Meldungen coronainfiziert. Ablenkung bringt da nur Abstinenz. Oder soll ich etwa Schwänke aus meinem Leben erzählen?

Virus in der Apotheke

Infektionsfördernde Menschenansammlungen bildeten sich dieser Tage nicht nur vor Geschenkeläden (etwa in Nürnberg oder in Bayreuth), sondern auch vor den Apotheken (wie etwa in Nürnberg-Laufamholz oder in Unterfranken).

Nicht nachtragend

Obwohl es mit Ecolog bereits Probleme bei den Covid-Tests gab, setzt Nürnberg auch beim Impfzentrum auf diesen Betreiber. Dass es sich bei ihm eigentlich um einen Militärdienstleister mit Sitz in Dubai handelt, macht die Sache nicht vertrauenserweckender.

Die Burg muss weg!


Nürnberg gilt landläufig als besonders autofreundlich. Für die volle Autofahrerzufriedenheit müsste mit der Kaiserburg allerdings noch ein bauliches Hindernis beseitigt werden. Darauf machte jetzt die taz aufmerksam.

Bewegung im Betonkopf

Andererswo bringen die besonderen Umstände selbst Betonköpfe zum Nachdenken. So will man in Höchstadt plötzlich doch wieder einen Bahnanschluss.

Lebenswichtige Lieferungen

Der Einzelhandel muss dicht machen, Amazon darf weiter liefern. Und das selbst dann, wenn – wie im Bayreuther Verteilzentrum –  ein Großteil der Mitarbeiter infiziert ist.

Ansteckung im Kino?

Waren die Hofer Filmtage ein Superspreader-Event? Die einen sagen so, die anderen so. 

Seltsames Oberfranken

In Oberfranken normal, in Berlin offenbar unbekannt: Gastwirte, die ihr Bier selber brauen.

Wo der Bürger mitreden darf

Bürgerbeteiligung sogar per Mail, das gibt es im Landkreis Wunsiedel. Allerdings nur in einer Namensfrage. Der Landrat möchte nämlich die Stimmungslage zur geplanten Umbenennung in „Landkreis Fichtelgebirge“ eruieren.



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