Vipmail 545

Futkeu und die Spargelzeit – Fakenews der Bahn – Technologie oder Arsch offen?

Servus mitnander,

die Fußballwafer erzählen aktuell häufig, dass gerade „Crunch-Time“ herrsche. Früher hieß das „heiße Phase“, aber damit würde man wohl signalisieren, dass man die Premier League nicht guckt. Bei uns Franken musste hingegen nur einer „Spargelzeit“ (Asparagus Season, ihr Balldeppen!) sagen, da wusste man schon, jetzt wird´s ernst mit dem Abstiegskampf. Im Augenblick findet der übrigens auch außerhalb des Fußballs statt. Und leider haben weder CSU/CDU noch SPD einen Futkeu (die Kleeblätter übrigens bald auch nicht mehr).

Trotzdem eine schöne Spargelzeit wünscht euer Peter Viebig

Den mach mer hie!

Die Nürnberger können jetzt den toten Fisch im Wasser (alter Kanal) gar hie machen. Am 28. Juni kommt es zum Bürgerentscheid darüber, ob die laufenden Planungen für den Ausbau des Frankenschnellwegs gestoppt werden sollen.

Falschmeldungen

Offenbar ist auch die Deutsche Bahn eine Fake-News-Schleuder. Erst meldete sie am Nürnberger Hauptbahnhof eine Sperrung wegen eines Notarzteinsatzes. Ein paar Tage später soll wegen eines Polizeieinsatzes der Bahnhof dicht gewesen sein. Weder Notarzt noch Polizei wussten jedoch etwas von diesen Vorfällen.

Bei der SPD geht´s nur noch um Posten

Zumindest in Schwabach kann die SPD noch Wahlen gewinnen. Jetzt beansprucht sie neben dem OB- auch einen der beiden Bürgermeisterposten, offenbar um einer durch eine bayerische Wahlrechtsänderung schlechter gestellten Stadträtin einen Ausgleich zu verschaffen. In Bamberg hingegen soll der dritte Bürgermeister seinen Stuhl räumen und trat deswegen gleich aus der SPD aus.

Inhalte überwinden

Bei der FDP ist die Technologie so offen, dass sie den eigentlich zum neuen bayerischen Parteivorsitzenden gewählten Matthias Fischbach aus Effeltrich erst einmal zum Verlierer erklärte. Der hatte offenbar das Interview mit seinem Chef Kubicki nicht gelesen und gefordert, die FDP müsste auch mal mit Inhalten in die Medien.

Hilf dir selbst!

Mit ihrem Tankrabatt dürfte sich die Bundesregierung nur bei Aral, Shell oder Esso Freunde gemacht haben. Die 17 Cent pro Liter kommen nämlich vorerst nicht beim Kunden an. Der wiederum kann – wie etwa im Landkreis Roth – sogar 43 Cent pro Liter sparen, wenn er nur ein bisschen die Augen aufmacht.

Möglichkeiten ermöglichen

Um (unter anderem) Ermöglichungsräume zu ermöglichen, stiftete der Nürnberger Stadtrat der scheidenden Kulturbürgermeisterin (deren Aufgaben jetzt übrigens der OB nebenbei übernimmt) eine Stiftung mit dem Titel „Kongresshalle Nürnberg am ehemaligen Reichsparteitagsgelände“.

Teure Bälle

20 Millionen Euro zahlte Adidas bislang dafür, dass in der Champions League mit Bällen des Herzogenauracher Konzerns gekickt wurde. Jetzt bot Nike das Doppelte und bekam den Zuschlag.

Noch mehr aufzuarbeiten

Bei einer Pressekonferenz wollte das Bistum Würzburg das weitere Vorgehen bei der Aufarbeitung der Missbrauchsfälle schildern. „Neue Strukuren“, „Vierstufen-Plan“, „Weiterentwicklung der Präventionskonzepte“, damit wollte man die Öffentlichkeit abspeisen. Blöd nur, dass tags zuvor ein aktueller Missbrauchsfall bekannt wurde, dem jetzt die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg nachgeht.

Seltsames Ranking

Die TUI hat ein Ranking der schönsten Biergärten in Deutschland veröffentlicht. Dass da auch einer aus Erlangen unter den ersten Zehn rangiert, darüber jubelt man bei Nordbayern.de pflichtschuldig. Angeschaut hat man ihn sich jedenfalls nicht. Im Gegensatz zu einem Fürther Blogger, der es für „gaga“ hält, dass „ein paar Sitzmöbel auf einem Parkplatz“ schon als Biergarten durchgehen.

Schreibe einen Kommentar