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Servus mitnander,
unser fränkischer Meteo-Guru lag ja letztens mitunter daneben.  Deswegen haben wir dem Wetterochs einen Wetterhahn zur Seite gestellt. Seitdem regnet´s auch häufiger.
Nur falls einer fragt,                                     Euer   Peter  Viebig



Vernunft-Bremser

Andere können keine Flughäfen oder Bahnhöfe. In Franken haut das mit dem Autobahnausbau nicht hin. Nach dem Frankenschnellweg stockt dieser nun auch bei der A3. Die Bäume wurden zwar schon mal großflächig abgeholzt, der Rest verzögert sich aber um mindestens ein Jahr. Vielleicht sind es aber gar keine Schläfer und Dilettanten, die da in unseren Verwaltungen sitzen, sondern einfach nur weitsichtige Leute, die  lieber zukunftsträchige Verkehrswege bauen.  

Ich bin der Brehm

Die SPD hat immer noch vielzuviel Geld für sinn- und wirkungslose Werbung. Gerade wissen viele Nürnberger nicht, was sie von den neuen Plakaten halten sollen, auf denen der Nürnberger Oberbürgermeister behauptet: „Ich bin Thorsten Brehm“. Hat er seine Bürger jahrelang getäuscht und seinen Klarnamen verleugnet oder leidet er an Persönlichkeitsspaltung?

Ich bin der Pflaum

In Heroldsbach wiederum tat ein gespaltener SPDler so als sei er Dominik Pflaum. Der ist allerdings AfDler und bemühte das Gericht. Das stellte den Fall wegen Geringfügigkeit ein. Ulrich Maly scheint also wenigstens von dieser Seite keine Gefahr zu drohen.

Im Dunklen ist gut munkeln

Unser hier schon mehrfach erwähnter Glyphosat-Schmidt aus Obernzenn kann seine Geschäfte endlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit abwickeln. Nachdem er inzwischen im Aufsichtsrat des größten deutschen Glyphosat-Verbrauchers, der Bahn, sitzt, wurde jetzt bekannt, dass diese nicht über den massiven Pflanzengifteinsatz auf ihren Gleiskörpern informieren muss.

Nichts los in Oberfranken?

Dass Pressekonzentration Synergieeffekte bringt, ist eher ein Märchen. Die zur Südwestdeutschen Medienholding gehörenden oberfränkischen Zeitungen glänzen bei Twitter schon länger durch Abwesenheit (hier seit April, dort gar seit November). Umso erstaunlicher, wenn dann (aus diesem Grund) doch wieder ein Lebenszeichen gesendet wird. Da fragt man sich unwillkürlich: Ist vielleicht in der Zwischenzeit in Oberfranken einfach bloß nichts Meldenswertes passiert?

Verwechslung

Und wenn doch mal was Meldenswertes auftaucht, dann stimmt es nicht. Zum Beispiel die Meldung, der im Mordfall Lübcke dringend tatverdächtige Rechtsextreme Stephan E. stamme aus dem oberfränkischen Lichtenfels. Inzwischen stellte sich das als Verwechslung heraus. 

Unwichtige Nebensache

Der deutsche Fußball hat abgewirtschaftet. Den endgültigen Beweis, dass dieser Sport nicht mehr die wichtigste Nebensache der Welt ist, lieferten jetzt der SV Tennenlohe und der TSV Meckenhausen. Die hatten nämlich besseres zu tun, als gegeneinander um den Aufstieg in die Bezirksliga zu spielen. Berufliche Verpflichtungen der Spieler, die Rasenpflege und schließlich die Hochzeit eines TSV-Spielers waren jeweils die Gründe für die Spielabsagen.

Nie mehr erste Liga

Doch auch aus anderen Gründen kann der Aufstieg scheitern. Wie bei den Nürnberg Falcons. Sportlich haben die sich zwar für die Basketball-Bundesliga qualifiziert. Aber die dafür notwendigen Rahmenbedingungen, sprich eine entsprechende Spielstätte, fehlen. Deswegen bekamen die Falcons keine Lizenz. Ohne Lizenz wiederum gibt es aber keine bundesligataugliche Halle. Auch im Sport gilt halt: Nur wer hat, dem wird gegeben.

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