Vipmail 532

Servus mitnander,

gerade ist wieder Wahlkampf angesagt. Während sie sich in der Stadt an wenig diversen Listen und natürlich der AfD abkarpfen, versuchen die Landeier möglichst Abstand zu halten. In unserem Kaff treten mittlerweile nur noch freischwebende Freak-Brothers an. SPD, Grüne oder FDP gibt es da schon länger nicht. Inzwischen tauchen nicht einmal mehr CSU und Freie Wähler auf. Bevor man mit dem Maggus oder den Hubsi in einen Topf geworfen wird, nennt sich der Landei-Wahlvorschlag lieber „Bürgerliste“ oder „Neue Mitte“. Dass ein guter Draht zur Parteispitze helfen könnte, glaubt da draußen eh keiner mehr.

Es grüßt euer Freak-Bruder Peter Viebig

Wörter mit N

In Nürnberg versucht ausgerechnet der SPD-Kandidat die farblose Konkurrenz aufzumischen. Sein „N-Wort“ sei Nürnberg verkündet er auf einem XXL-Plakat an der Parteizentrale. „Des is Rassismus, des derf der ned“, wird ihm nun vorgeworfen. Das sei Reclaiming, schallt es zurück. Nun ja, eigentlich hat die N-Stadt drängendere Probleme.

Wahlhilfe

Besagte N-Stadt ist medial breiter aufgestellt als mancher vermutet. Seit fast acht Jahren mischt etwa die Nuremberg Times mit. Das Portal wurde vom Muggenhofer SPD-Ortsvorsitzenden Kevin Kienle gegründet und wartet jetzt mit einer Art Wahl-o-mat für die Nürnberger Kommunalwahl auf, übrigens auch auf Fränkisch.

Zu früh gelobt

Letzte Woche hatte ich auf den Audio-Mitschnitt der Egersdörfer-Ausführungen beim Kabarettpreis verlinkt und die Nürnberger Nachrichten dafür gelobt, dass sie es so jedem selber überlassen, sich eine Meinung zu der angeblichen Hassrede zu bilden. Doch prompt wurde der Mitschnitt wieder entfernt und durch eine Mitschrift ersetzt, die aber nur Abonnenten lesen können. Gleichzeitig wurde Matthias Egersdörfer von der Metropolregion Nürnberg zum „Künstler des Monats“ gekürt.

Strafrunde

Ein weiterer fränkischer Kreisel schickt sich an, Berühmtheit zu erlangen. In Marktleuthen muss man – ähnlich wie beim Biathlon – erst eine Strafrunde drehen, ehe man den Kreisverkehr wieder verlassen kann.

Auf die Post geschissen

Die Bayreuther echauffieren sich gerade über Taubenkot am Postgebäude. Manche ekeln sich, manche mutmaßen, die Post habe auf Brieftauben umgestellt. Man könnte die Tauben beispielsweise mit Stacheln vergrämen. In Erlangen werden diese allerdings mittlerweile gegen Obdachlose eingesetzt.

German Angst

Dass die US-Militärpolizei auch am Nürnberger Hauptbahnhof präsent ist, steigerte mal das Sicherheitsgefühl. Inzwischen ist das offenbar anders.

Paypal für den Herrn

Für viele gilt der Satz „nur Bares ist Wahres“ nicht mehr. Da müssen sich auch die Kirchen umstellen. In Hof gibt es neben dem Klingelbeutel nun ein Kartenlesegerät.

Alle Blumen blühen…

Das Fürther Kleeblatt ziert mittlerweile das Tabellenende der 2. Bundesliga. Was die Fans aktuell allerdings noch mehr schmerzen dürfte als der drohende Abstieg, ist das Mitleid der Ostvorstädter.

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