
Servus mitnander,
so richtig vielversprechend kommt das neue Jahr (xunds, nachräglich!) bislang nicht daher. Draußen wüten Elli und Gunda, weshalb man lieber daheim bleibt. Auch als Schulkind. In Erlangen haben da Eltern über das „Qualitätsmedium“ TikTok erfahren, dass der Unterricht witterungsbedingt ausfällt. Bei den Erlanger Nachrichten wusste man zwar Gegenteiliges, versteckte das aber hinter der Bezahlschranke. Sollen sie doch blöd bleiben, die zahlungsschwachen Blagen! Journalismus kostet schließlich Geld. In diesem Fall dürfte sich das aber im Centbereich bewegen.
Kämpft auch ohne Geld gegen die allgemeine Verblödung, euer Peter Viebig
Wetterfühlig
In Erlangen scheint man ohnehin empfindlicher auf Schnee zu reagieren. Anfang des Jahres wurde dort der gesamte Busverkehr eingestellt. Und auch ein prominent promotetes Iglu-Projekt scheiterte sang- und klanglos.
Die Elefanten im Raum
Auch in Nürnberg dürfen sich Kabarettisten mit den Reichen und Mächtigen anlegen. Nicht allerdings, wenn diese im Publikum sitzen. Da droht die Kulturbürgermeisterin mit rechtlichen Schritten und beim freundschaftlich verbundenen Presseverlag werden erst einmal eilfertig Kommentare gelöscht, in denen Matthias Egersdörfer dafür gedankt wurde, dass er endlich Luft aus dem Lehnerschen Ermöglichungs- und Erinnerungsgeschwurbel rausgelassen hat. Dankenswerterweise bekam man dann doch noch nachgereicht, was bei der Preisverleihung wirklich gesagt wurde.
Kulturelle Ödnis
Zuvor schon hatte einer, der noch verbliebenen menschlichen NN-Mitarbeiter darauf verwiesen, dass das Nürnberger Kulturleben trotz Bürgermeisterinnenbetreuung vorwiegend von Ödnis geprägt ist.
Virtuelle Sperrungen
Die KI wiederum entwickelt gleichfalls ein Eigenleben und vermeldet – wie jetzt im Landkreis Hof – Vollsperrungen, wo gar keine sind.
Kleiner ist feiner
Während der Maggus eine Zusammenlegung von Bundesländern vorschlägt, nutzt der Fränkische Bund die Diskussion um die fränkische Unabhängigkeit (Franxit) von Bayern voranzutreiben.
Kirche im Aufwind
Dass die Kirchen keineswegs kurz vor dem Exitus stehen, konnte ich aus eigenem Erleben an Heiligabend feststellen. Mittlerweile wird da etwa das Vaterunser gehampelt. Dazu passt auch eine Meldung aus Bayreuth, wo gerade eine neue evangelische Kirche eingeweiht wurde.
Da mou mer hie
Bayreuth tauchte übrigens – selbst für Einheimische überraschend – bei den „52 Places to Go“ auf, die der US-Amerikaner laut New York Times unbedingt mal besuchen sollte.
Falsch etikettiert
Gängigerweise ist oft Tucher drin, wo gar nicht Tucher drauf steht (Grüner, Zirndorfer, Lederer...). Auf dem Erlanger Berg wird das jetzt umgekehrt. Da wird am Tucherkeller künftig Entlas-Bier kredenzt.
Shoppingtour
In Burgsinn hat eine Schafherde versucht, bei Penny einzukaufen.