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Servus mitnander,
die schöne Tradition des Johannisfeuers wird auch heuer wieder gepflegt. Schließlich hat sich übers Jahr etliches an Holzabfall angesammelt. Aber, Leute, ihr müsst ja nicht gleich auf einer Schülerdemo mitmarschieren, ein bisschen den veränderten Realitäten anpassen, könntet ihr euch trotzdem! 
Leugnet den Realitätswandel nicht:             Euer   Peter  Viebig

Bleibt dahamm!

Jahrzehntelange CSU-Verkehrspolitik in a Nutshell: Am letzten Wochenende standen Autofahrer stundenlang auf der glühend heißen, inzwischen von schattenspendenden Bäumen befreiten A3 herum und dachten vielleicht: Wären wir lieber mit der Bahn gefahren. Derweil konnten in Würzburg  Züge wegen Überfüllung nicht losfahren. Den Reisenden wurde sogar Geld angeboten (erst 20, dann 30 Euro), wenn sie aussteigen. Fazit: Verkehrt lieber nicht!

Zeige mir deine Fans…

Während der Fußball-EM 2020 wohnt die deutsche Nationalmannschaft bei Adidas in Herzogenaurach. Diese Mitteilung ist natürlich bessere PR für den Sportartikelhersteller als die über eine daneben gegangene Werbeaktion, bei der Adidas-Trikots mit der Aufschrift „Juden vergasen!“ zu sehen waren.

Übernachtungs-Limbo

Irgendwann ist dann mal gut mit lieblicher Romantik. Dann macht der Franken-Tourist halt auch Urlaub in Kulmbach oder Fürth.

Strahlendes Wasser

Gerade erst wurde die Meldung verbreitet, Leitungswasser sei gesünder als gekauftes Mineralwasser. Das stimmt zumindest für Hirschaid nicht. Dort wurden erhöhte Uran-Werte im Trinkwasser gemessen. Wobei auch Abkochen nicht hilft. Also: Mineralwasser!

Angst vor Zudringlichkeiten?

Beim erstmals länderübergreifend stattfindenden „Tag der Franken“ hat sich unser Ministerpräsident entschuldigt. Er habe andere Termine. Das dürfte eine Notlüge sein. Söder fürchtet wohl allzugroße Nähe zu seinem Thüringer Kollegen Bodo Ramelow. Der Linken-Politiker wanzt sich nämlich gerne an hochrangige Unionsvertreter an. An Franken übrigens auch. Jetzt muss das „Münchner Kindl“ Herrmann ersatzweise den Frankenfreund mimen. Souverän ist anders!

Warme Brühe

Auch der Challenge Roth leidet unter dem Klimawandel. Am Wochenende müssen die Teilnehmer wahrscheinlich auf ihre edlen Neopren-Anzüge verzichten, weil das Wasser im Kanal dafür zu warm ist. Zudem tummeln sich dort inzwischen auch noch Quallen. Vielleicht sollte man den Triathleten einfach hitzefrei geben.  

Mehr Bewunderung, bitte!

Ach, den gibt es ja auch noch! Inzwischen scheint die Dadord-Begeisterung aber selbst bei jenen abgeflaut zu sein, die gerne mal ihr Umfeld am Bildschirm sehen wollen. In der Nürnberger Nordstadt regen sich Anwohner darüber auf, dass sie wegen der Dreharbeiten wochenlang nicht mehr parken können. Dabei sollten sie doch eigentlich in Bewunderung darüber ausbrechen, dass die Dadord-Crew trotz unmenschlicher Hitze in ihrer Nachbarschaft einen caritativ hochwertigen Job versieht.


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